DIN 55663:2009-12: Beschichtungsstoffe - Künstliche Bewitterung mit saurer Beanspruchung
DIN EN 973:2009-12: Produkte zur Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch - Natriumchlorid zum Regenerieren von Ionenaustauschern; Deutsche Fassung EN 973:2009 DIN EN 50513 (VDE 0126-18):2009-12: Solarscheiben - Datenblattangaben und Produktinformationen für kristalline Silicium-Scheiben zur Solarzellenherstellung; Deutsche Fassung EN 50513:2009 DIN EN 60904-7 (VDE 0126-4-7):2009-12: Photovoltaische Einrichtungen - Teil 7: Berechnung der spektralen Fehlanpassungskorrektur für Messungen an photovoltaischen Einrichtungen; Deutsche Fassung EN 60904-7:2009 DIN EN ISO 1456:2009-12: Metallische und andere anorganische Überzüge - Galvanische Überzüge aus Nickel, Nickel plus Chrom, Kupfer plus Nickel und Kupfer plus Nickel plus Chrom; Deutsche Fassung EN ISO 1456:2009 DIN EN ISO 10684:2009-09: Verbindungselemente - Feuerverzinkung (enthält Berichtigung AC:2009) (Übersetzung) DIN EN ISO 11127-1:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 1: Probenahme; Deutsche Fassung prEN ISO 11127-1:2009 DIN EN ISO 11127-2:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 2: Bestimmung der Korngrößenverteilung; Deutsche Fassung prEN ISO 11127-2:2009 DIN EN ISO 11127-3:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 3: Bestimmung der scheinbaren Dichte; Deutsche Fassung prEN ISO 11127-3:2009 DIN EN ISO 11127-4:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 4: Abschätzung der Härte durch Vergleich mit Glasscheiben; Deutsche Fassung
prEN ISO 11127-4:2009 DIN EN ISO 11127-5:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 5: Bestimmung der Feuchte;
Deutsche Fassung prEN ISO 11127-5:2009 DIN EN ISO 11127-6:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 6: Bestimmung der wasserlöslichen Verunreinigungen durch Messung der Leitfähigkeit; Deutsche Fassung prEN ISO 11127-6:2009 DIN EN ISO 11127-7:2010-01: Vorbereitung von Stahloberflächen vor dem Auftragen von Beschichtungsstoffen - Prüfverfahren für nichtmetallische Strahlmittel - Teil 7: Bestimmung der wasserlöslichen Chloride; Deutsche Fassung prEN ISO 11127-7:2009 DIN EN ISO 14004:2009-11: Umweltmanagementsysteme - Allgemeiner Leitfaden über Grundsätze, Systeme und unterstützenden Methoden; Deutsche Fassung FprEN ISO 14004:2009 DIN EN ISO 14005:2009-12: Umweltmanagementsysteme - Anleitung für eine stufenweise Einführung eines Umweltmanagementsystems - Unter Einbeziehung der Umweltleistungsbewertung; Deutsche
Fassung prEN ISO 14005:2008 DIN EN ISO 14015:2009-11: Umweltmanagement - Umweltbewertung von Standorten und Organisationen; Deutsche und englische Fassung
FprEN ISO 14015:2009 DIN EN ISO 14050:2009-11: Umweltmanagement - Begriffe; Deutsche Fassung FprEN ISO 14050:2009 DIN EN ISO 14063:2009-11: Umweltmanagement - Umweltkommunikation - Anleitung und Beispiele; Deutsche Fassung FprEN ISO 14063:2009 DIN EN ISO 14403-1:2009-11: Wasserbeschaffenheit - Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid mittels Fließanalytik (FIA und CFA) - Teil 1:
Verfahren mittels Fließinjektionsanalyse (FIA); Deutsche Fassung prEN ISO 14403-1:2009 DIN EN ISO 14403-2:2009-11: Wasserbeschaffenheit - Bestimmung von Gesamtcyanid und freiem Cyanid mittels Fließanalytik (FIA und CFA) - Teil 2:
Verfahren mittels kontinuierlicher Durchflussanalyse; Deutsche Fassung prEN ISO 14403-2:2009 DIN EN ISO 16773-4:2009-09: Beschichtunsstoffe - Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) von beschichteten Proben mit hoher Impedanz -
Teil 4: Beispiele für Spektren von polymerbeschichteten Proben (Übersetzung) DVGW W 221-1:2009-10: Rückstände und Nebenprodukte aus Wasseraufbereitungsanlagen - Teil 1: Grundsätze und Planungsgrundlagen FprEN 13507:2009-10: Thermisches Spritzen - Vorbehandlung von Oberflächen metallischer Werk-
stücke und Bauteile für das thermische Spritzen ISO/DIS 14005:2009-10: Umweltmanagementsysteme - Anleitung für eine stufenweise Einführung eines Umweltmanagementsystems - Unter Einbeziehung der Umweltleistungsbewertung prEN ISO 14005:2009-10: Umweltmanagementsysteme - Anleitung für eine stufenweise Einführung eines Umweltmanagementsystems - Unter Einbeziehung der Umweltleistungsbewertung VDI 3404:2009-12: Generative Fertigungsverfahren - Rapid-Technologien (Rapid Prototyping) - Grundlagen, Begriffe, Qualitätskenngrößen, Liefervereinbarungen
Herausgeber und Bezugsquellen: Deutsche Normen
Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e.V., D-10772 Berlin
Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin Die EDIFACT-Daten und ihre technischen Festlegungen zu vorliegenden Normen sind lieferbar im Rahmen des EDIFACT-Normdaten-Anwender-
Systems durch die DIN Software GmbH, D-10772 Berlin, Tel.: 030/2601-2608, oder in einem vom DIN definierten Dateiformat durch den Beuth Verlag GmbH. DIN-VDE-Normen
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Technisch-Wissenschaftlicher Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., Stresemannallee 15, D-60596 Frankfurt/Main
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VDE-Verlag GmbH, Postfach 122305, D-10591 Berlin DIN CEN Workshop Agreemants
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Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin Merkblätter zum Urheberrecht an DIN-Normen
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Bezug: Beuth Verlag GmbH, D-10772 Berlin VDI-Richtlininen
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Massennutzung von Elektroautos erfordert billigere Batterien
Die Frage, ob Elektroautos in naher oder mittlerer Zukunft das Straßenbild dominieren werden, hängt neben der technischen Leistungsfähigkeit zum großen Teil von den Kosten der Batterien ab. Ohne größeren Technologiesprung werden die Kostendegressionen kaum ausreichen, um eine weite Verbreitung der Elektroautos zu ermöglichen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie Batteries for Electric Cars - Challenges, Opportunities, and the Outlook to 2010 der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG). Damit wird der Markt für Elektroautos den Experten zufolge noch auf lange Zeit von direkten Zuschüssen, steuerlichen Subventionierungen oder deutlich höheren Treibstoffpreisen abhängen.
Das prognostizierte Wachstum ist trotz dieser Hürden groß. Laut dem wahrscheinlichsten Szenario könnten 2020 bereits 26 Prozent der Neuwagen in China, Japan, den USA und Westeuropa Elektro- oder Hybridantriebe haben - also rund 14 Millionen Autos. Der weltweite Markt für Lithiumionenbatterien könnte im selben Jahr 25 Milliarden Dollar erreichen. Also dreimal so viel wie aktuell für die vor allem für Konsumgüterprodukte wie Handys oder Laptops genutzten Batterien ausgegeben wird. Geht es nach der Studie, könnten die Preise für Lithium-Nickel-Kobalt-Aluminium-Batterien (NCA) bis 2020 um 60 bis 65 Prozent sinken: von derzeit 990 bis 1220 Dollar pro kWh auf 360 bis 440 Dollar pro kWh. Die Kosten für einen 15-kWh-Battery-Pack würden damit von 16 000 Dollar auf rund 6000 Dollar fallen. Dementsprechend könnte der Endverbraucherpreis von derzeit 1400 bis 1800 Dollar pro kWh auf 570 bis 700 Dollar pro kWh sinken. Energiespeicherkapazitäten, Aufladezeiten und Infrastrukturanforderungen stellen weitere Herausforderungen für den Elektroautomarkt dar. Ohne technologischen Durchbruch wird die Reichweite eines Elektroautos weiterhin bei lediglich 250 bis 300 Kilometern liegen, bevor der Fahrer die Batterien aufladen muss. Angesichts der höheren Anschaffungskosten werden nach Ansicht von BCG-Geschäftsführer Georg Sticher die Verbraucher genau prüfen, ob sich ein Elektroauto gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor überhaupt lohnt. Insgesamt werden die Kaufentscheidungen in Zukunft noch komplexer sein als bisher, da die Verbraucher neben Betriebskosten und Produkteigenschaften auch Schadstoffausstoß und Reichweitenbeschränkungen berücksichtigen müssen. Kunden erwarten, dass sich ein Elektroauto spätestens drei Jahre nach dem Kauf amortisiert. Aktuelle staatliche Förderprogramme reichen von rund 3000 Dollar pro Elektroauto in China, bis zu rund 7500 Dollar in Frankreich, Deutschland und den USA. Werden diese Förderprogramme bis 2020 ausgedehnt, lohnt sich der Kauf eines Elektroautos in den USA und Westeuropa dann schon nach ein bis fünf Jahren statt - wie bisher - nach neun bis fünfzehn Jahren. Entfallen derartige Anreize würde sich der Markt auch entsprechend langsam entwickeln. -sad-
Forscher der Technischen Universität Darmstadt haben neue Messmethoden entwickelt, um die im Motor stattfindenden Verbrennungsprozesse zu analysieren. Laserbasierte Verfahren werden in der Automobilindustrie bei der Entwicklung von Brennverfahren zwar bereits mannigfaltig eingesetzt. Viele Fragen sind jedoch nach wie vor offen, vor allem, wenn wie im Falle der Direkteinspritzung alle Vorgänge - von Einspritzung bis Ausbrand - im selben Raum ablaufen und sich gegenseitig beeinflussen.
Mit Hilfe der Laserspektroskopie können Wissenschaftler genauer erkunden, was im Brennraum eines Motors passiert, warum es zu Fehlzündungen kommt oder in welchem Moment und aus welchem Grund Schadstoffe entstehen. Letztlich ist es das Ziel der Forschung, so Andreas Dreizler, Leiter des Fachgebiets Reaktive Strömungen und Messtechnik an der TU Darmstadt, die Kausalitäten zwischen Einspritzung, Gemischaufbereitung, Zündung, Verbrennung und Schadstoffbildung besser zu verstehen. Dafür beobachten die Techniker bislang nicht restlos geklärte Prozesse wie etwa das Wechselspiel von Flammen und Zylinderinnenströmung bei Zündung des Motors mit Hilfe von Laserlicht. Die Analysen passieren dabei, ohne den Prozess selbst zu stören beziehungsweise zu verändern. Dies ist mit klassischen Sensoren nicht möglich. Die Brennkammern werden mit einem kleinen Fenster versehen. Durch dieses kann das Laserlicht eindringen. Die Moleküle des Kraftstoffs werden dann mit einem Laserimpuls angeregt, was sie zum Fluoreszieren bringt. Da Laserlicht sehr schmalbandig ist, können bestimmte Moleküle angeregt werden, so dass nur diese fluoreszieren. Damit lässt sich exakt verfolgen, wann und wo Schadstoffe wie Kohlenmonoxid oder unverbrannte Kohlenwasserstoffe auftreten. In Kombination mit klassischen Motoranalyseverfahren und einer parametrischen Variation von Geometrien, Injektoren oder Einströmrandbedingungen können Fahrzeughersteller verbesserte Brennverfahren entwickeln. Die Optimierungspotenziale liegen nach Aussage der Forscher vor allem in der Verbesserung der Effizienz. Diese ist aber immer an die Frage der Reduzierung der Schadstoffemissionen gekoppelt, die sekundärseitige Maßnahmen in der Abgasnachbehandlung erfordert. Verbesserungen könnten insbesondere bei der Einspritzung und Gemischaufbereitung erzielt werden. Weiters ließen sich mit einem besseren Verständnis der innermotorischen Dynamik sogenannte zyklische Schwankungen reduzieren. -sad-
Forscher an der EPFL Lausanne (école polytechnique fédérale de Lausanne) und der ETH Zürich haben mit der Entwicklung eines dreidimensionalen Mehrkernprozessors begonnen. Im Rahmen des Projekts CMOSAIC sollen Prozessorkerne nicht mehr wie bisher üblich nebeneinander verbaut, sondern übereinander gestapelt werden. CMOSAIC wird aus Mitteln des Nano-Tera-Programms finanziert.
Die Wissenschafter verfolgen unter der Leitung von John R. Thome das Ziel, eben so viele Transistoren pro Kubikzentimeter wie Neuronen im menschlichen Hirn zu verschalten. Im Hirn existieren etwa eine Billion Nervenzellen pro Kubikzentimeter. Eine ähnliche Menge an Transistoren könnte nach Aussage von Thome, Professor an der EPFL, in den 3D-Chips der Zukunft angeordnet sein. Darüber hinaus soll ein in den Chip integriertes Kühlsystem verhindern, dass die Betriebstemperatur die kritische Marke von 85 °C übersteigt. Um das Leistungsvermögen von Computern zu steigern, gingen Prozessorenhersteller vor einigen Jahren zur Mehrkerntechnologie über. Doch dieses Konzept stößt mittlerweile an physikalische wie wirtschaftliche Grenzen. Daher überrascht es nicht weiter, dass auch Spezialisten von IBM partnerschaftlich an dem Projekt mitarbeiten. Als zentrale Schwierigkeit gilt nach wie vor, dass elektronische Bauteile ab einer Temperatur von 85 °C nicht mehr zuverlässig arbeiten. Hier wissen sich die eidgenössischen Ingenieure in Form eines in den Chipkörper integrierten Kühlsystems zu helfen. Zwischen den Kernen befinden sich winzige, mit Kühlflüssigkeit befüllte Kanäle mit einem Durchmesser von 50 Mikrometern. Das Kühlmittel nimmt die im Betrieb entstehende Wärme auf und verlässt hernach als Dampf den Kreislauf. Dieser wird dann mit Hilfe eines Kondensators wieder verflüssigt und in den 3D-Prozessor zurückgepumpt. Das System kann entweder mit Wasser oder einem umweltfreundlichen Kältemittel gekühlt werden. Es ist ferner vorgesehen, dass die Abwärme der Chips nutzbringend verwertet wird, etwa für die Beheizung von Gebäuden. Dies scheint unbedingt nötig, stellt doch der Energiehunger moderner Rechenzentren ein massives Umweltproblem dar. Die für Serverbetrieb und Kühlung benötigte Strommenge droht sich alle fünf Jahre zu verdoppeln. Laut den eidgenössischen Experten weist eine dreidimensionale Prozessorarchitektur auch den Weg zu besserer Performance. Einzelne Prozessorkerne werden übereinander angeordnet, so dass die gesamte Kernoberfläche für Verbindungen genutzt werden kann. 100 bis 10 000 sehr kurze Verbindungen pro Quadratmillimeter sollen die Datenaustauschgeschwindigkeit vervielfachen. Die Anzahl der Verbindungen zwischen den Ebenen hängt jedoch maßgeblich von der Gestaltung des Kühlsystems ab. Je höher die Verbindungsdichte mit Hilfe von TVS-Dioden ist, desto weniger Platz bleibt für Kühlkanäle. Laut den Forschern ließen sich auf lange Sicht Chips herstellen, die mit 90 Prozent weniger Energie auskommen als konventionelle Mehrkernprozessoren. Das Team um Thome gibt sich auch sonst sehr optimistisch und rechnet bereits 2010 mit der Fertigstellung eines ersten Prototypen. Schon 2015 soll die Neuentwicklung in hochperformanten Rechensystemen zum Einsatz kommen. Eine Serienproduktion sei hingegen vor 2020 nicht zu erwarten, so der Tenor an den technischen Hochschulen. -sad-